Donnerstag, 30. Juli 2015

Gastfreundlichkeit

Gerade hier gelesen, und kann dem nur zustimmen.

Ach ja, Hater sind hier nicht willkommen, vernünftige Diskussionen und Vorschläge sehr gern.

Ich finde vieles so befremdlich (im wahrsten Sinne)
Die Deutschen waren noch nie für Gastfreundlichkeit bekannt, mein Schwiegervater, der als Kind im 2. Weltkrieg fliehen musste, kann dazu auch Geschichten erzählen, das hier nur am Rande.

Selbst wenn ich die Geschichte Deutschlands komplett außen vor lasse, muss ich sagen, was sind wir nur für lausige Gastgeber.

Da kommen Menschen aus Krieg, Verfolgung und Hunger (die meisten Themen sind übrigens mittel- oder unmittelbar Ergebnisse unserer tollen Außenpolitik),
 die sich Hilfe ersehen und unsere Politiker stecken Sie in Zelte und Auffangheime, da würde es jedem von uns grausen, wenn wir dort hausen müssten.
In Enge und Armseligkeit.

Ich glaube, das wäre alles noch zu verkraften, aber ein schon zutiefst verstörter Mensch kommt hierher und wird angefeindet, beschimpft und bedroht.

Außerdem möchten sich unsere Politiker am liebsten nicht mit dem Thema beschäftigen, es gibt keine vernünftigen Lösungen zur Aufnahme und Integration.
Gut, ich halte eh nicht viel von Politikern... da heißt es nun beherzt selber zupacken.

Ich gebe zu, ich habe bisher noch nicht viel getan, um Gastfreundschaft zu demonstrieren.
Das werde ich gerne tun, mein Plan ist es mich aktiv einzusetzen. Wer also Tipps dazu hat, gerne an mich.

Meiner Meinung nach gebührt besondere Aufmerksamkeit vorallem Kinder und Frauen , damit sie nicht vereinsamen oder noch mehr traumatisiert werden.

Gebt den Menschen eine Perspektive, sie haben alles zurückgelassen für eine bessere Zukunft!




Freitag, 24. Juli 2015

#Schreibzeit - Wann bloggst Du?

Gutes Thema!!
ich  blogge immer dann, wenn mir was einfällt.
Manchmal fällt mir viel ein, dann speichere ich einfach die Entwürfe für die Zeiten, in denen ich weder Lust noch Zeit zum viel Schreiben habe.
Ich blogge total chaotisch, immer über das, was mich bewegt.
Aber bloggen entspannt mich auch, das heißt, ich blogge auch einfach mal zwischendurch, um runterzukommen und mich wieder auf mich selbst zu besinnen.
Der Blog ist ein Stück meines Selbsts.
Der Teil, der gerne Meinungen, Ideen, Dinge mit Anderen teilen will. Der Rampensau-Teil, also. :-)
Der Teil, der nicht still irgendwo rumsitzen will, sondern Interaktion.

Mittwoch, 22. Juli 2015

DIY

Ich habe mir schon vor einiger Zeit vorgenommen diesen Post zu schreiben.

Alle sind ja ganz wild auf DIY - naja fast alle...
(Mir wurde schon mal gesagt, ich solle ja nicht so ein scheußliches selbstgestricktes Teil für das Neugeborene anschleppen - auch gut, bei H&M einkaufen ist schneller :-))

Da komme ich auch schon zum Kern der Sache  - DIY, dafür braucht man Zeit, Geschick und Kreativität.
Und Geduld.... Ich bin ein komplett ungeduldiger Mensch mit nicht viel Zeit, irgendwie ist das im Alter schlimmer geworden.
Als Teenager habe ich gestrickt was das Wollknäuel hergab, in meinen 20igern riesen Decken gepatchworkt. Jetzt schaffe ich vielleicht 4 Mützen und 1 Paar Socken im Jahr.

Ganz ehrlich, viele DIY Teile gefallen mir nicht mal, das sieht so .... ja, handgemacht mit Liebe aber ohne große Expertise aus.
Ich kenne viele Leute, die rund um ihr Haus alles selber bauen und reparieren - und es sieht toll und professionell aus.
Prima, bei mir leider nicht.
Bei mir muss es auf Anhieb funktionieren sonst bin ich genervt und es fliegt ins Eck.
Darum koche und backe ich gern, das geht schnell und das Ergebnis ist gleich sichtbar und zur Not ist es nicht so schlimm, wenn man es entsorgen muss.
Ich koche auch gerne Marmelade ein, da kann eigentlich nichts schief gehen. Dafür ist unser Keller jetzt gut gefüllt - wer isst das alles??
Der Garten ist teilweise DIY, hier kann ich meine Ungeduld auch kaum zügeln, aber durch mein Rumgehibbele warden die Tomaten auch nicht schneller rot.

Also doch eine Menge DIY, wenn auch nicht so wie bei vielen anderen Bloggern. Und es reicht zum Überleben in einer postmodernen Welt, hoffe ich jedenfalls, wenn es soweit kommen sollte.

Ich gebs zu, ich leg mich halt lieber ins Eck und lese ein Buch als dass ich anfange, mein Haus mit Mosaiksteinchen von außen zu belegen.


Dienstag, 14. Juli 2015

Sommergarderobe im Büro

Ich liebe den Sommer, habe ich sicher schon einmal erwähnt.
Was ich nicht so mag, ist Arbeiten während die Luft im Büro die Qualität von Sirup hat und man am Schreibtisch kleben bleibt.
Im Büro sollte man ja auch adequate bekleidet sein. Flip flops, Bikinioberteile, knappe Hotpants sind bei den Temperaturen angenehm aber im Büro fehl am Platz.

Mein Tipp:
Kleider
Mit einem Kleid sieht man immer schon einen Tick eleganter aus, man muss nur ein Teil morgens aus dem Schrank ziehen und es ist fast immer businessfähig.
Ich liebe Hemdblusenkleider, die sitzen lockerer wie Etuikleider und es gibt sie aus schön leichten Stoffen.
Ich trage heute ein rosanes von Anna Scholz.
Aber auch von Violeta gibt es momentan sehr schöne.

Schuhe .... ich gebs zu, ich trage auch offene Sandalen - wenn ich keine Termine habe.
Ansonsten flache Pumps.
An Tagen, an denen keine Meetings anstehen, gönne ich mir auch mal Shorts oder die bunt gemusterte Pyjamahose, aber immer mit einer dezenten Bluse.

Am schönsten ist es, abends heimzukommen und sich die Klamotten vom Leib zu reißen um in was bequemes zu schlüpfen, wie Shorts, Trägertops, leichte Trägersommerkleidchen...
Und dann den langen Sommerabend zu genießen.


Und noch eine kleine Ergänzung,
gerade gelesen, das Interview mit Rebecca Weinberg, Stylistin ua. von Sex and the City
Tolle Frau!

Dienstag, 7. Juli 2015

Zeiträuber Fernseher


Dank des Sommers habe ich die Glotze seit Wochen nicht mehr wirklich eingeschaltet. Warum? Ich lese Bücher, gehe ins Schwimmbad, liege im Garten rum, arbeite im Garten... ich genieße einfach den Sommer.
Da merkt man dann erst, wieviel Zeit man eigentlich übrig hat, wenn die Glotze nicht läuft.
Aber im Winter pflanze ich mich automatisch vor das Teil, warum eigentlich? Kommt doch eigentlich nur Mist.

Was ich allerdings momentan glotze ist Ugly Betty bei Amazon Prime, abends im Bett auf dem ipad.
Danach bin ich wirklich süchtig!
Daher nur eine (manchmal doch zwei) Folgen vor dem Zubettgehen.

Ansonsten sauge ich den Sommer auf, die Wärme, das Licht, die Tiere, Blumen, Bäume, die satten Farben.
Ich mag gerade nun kaltes Essen (das ist normalerweise gar nicht mein Fall...) Salate, Summer rolls, Eis....
und ich trinke selbstgemachten Eistee mit sehr wenig Süße.
Einfach ca. 5 TL Tee der Wahl mit 200 ml heißem Wasser aufbrühen und nach Packungsanleitung ziehen lassen (2 min, bei Kräutertee eher 10 min)
Parallel in eine Karaffe (1l Inhalt) 1/2 Zitrone geviertelt und Minze geben und etwas zerquetschen, dass der Saft austritt und die Minze etwas zerrissen ist. Dann dazu kaltes Wasser und die Karaffe halb mit Eiswürfel füllen. Danach wahlweise etwas Süße dazu, dass kann auch ein Sirup sein (sehr lecker Holunder oder Rhabarber) und verrühren.
den Tee absieben und in die Karaffe geben.
Fertig!!
Einfach mal verschiedene Teesorten probieren, bei Gschwendner gibt es eine riesen Auswahl.
Lecker ist grüner Tee, Roiboos Tee, Früchtetee und auch minzige Kräuterteesorten.

Wie genießt Ihr den Sommer?

Mittwoch, 1. Juli 2015

Gedankenschnipsel

Sommer!! Sonne!! Erdbeeren!!
Ja, und keine Strümpfe mehr, kurze Hosen und Röcke!
Wassermelone essen und Eis.
Leider war letzte Woche das Wetter nicht so toll, ich will mich aber nicht beschweren, unseren Urlaub zuhause haben wir auch gut verbracht.

Sommer ist wirklich meine absolute Lieblingsjahreszeit, der Garten sieht Bombe aus, man kann lange abends draußen sitzen, frisches Gemüse ist direkt aus dem Beet verfügbar.

Freibad, Fahrradfahren sind wieder Freizeit Optionen und man kann wieder picknicken.

Leider war ich dieses Jahr etwas fotografierfaul...

Und man kann auf der Gartenliege, im Freibad, im Café lesen!

Bevorzugt Krimis,
oder Interviews, z.B. dieses hier
oder andere Blogs.
Dieses Interview finde ich klasse, weil Toscani so grad heraus ist. Ich kenne den Fotografen nicht näher, aber ich kenne das Thema: Fotografien sind erst einmal neutral. Erst der Betrachter macht es zu einer subjektiven Sache, interpretiert Sachen hinein.
Ich durfte auch schon eine entsprechende Erfahrung machen, dass ein harmloses Foto eines Gebäudes starken Widerspruch ausgelöst hat - allein durch die Interpretation der Betrachter.
Die Fotos von Toscani für Benetton finde ich toll und auch die Tatsache, dass Benetton seine Werbefläche dafür zur Verfügung gestellt hat.