Donnerstag, 9. April 2015

Paris - mon amour!

Was lange währt...auch wenn die Bilder noch fehlen..,
Ich werde hin und wieder gefragt, was man in Paris so machen kann.
Und meistens frage ich mich vor unserem alljährlichen Trip auch: was habe ich noch nicht gesehen?
Nach dem Trip wüsste ich meistens noch mindestens 10.000 Dinge die ich noch nicht gemacht habe.
Darum für mich und für Euch:

Für mich ist einfach Paris die schönste Stadt.
Zum Glück verschlägt es uns einmal im Jahr hierher und ich darf dann ein paar Tage Großstadtluft schnuppern.
Paris ist ein toller Schmelztiegel, es gibt viele verschiedene Kulturen, Kunstrichtungen, hört verschiedene Sprachen und bekommt Gerichte aus allen Herren Länder zu kosten.
Die Bevölkerung neigt zur Gelassenheit, Hektik ist hier nicht so angesagt.
Es gibt so viele Möglichkeiten, seine Zeit hier zu verbringen.
Ich habe für Euch ein paar Tipps, die mir sehr viel Spaß gemacht haben
Zu allererst, weil für mich am besten:
La Cuisine
hier kann man alles über französische Küche lernen.
Der Laden ist einfach umwerfend, die Leute super nett.
Außerdem sind die Kurse in Englisch, was mir sehr entgegen kam, denn Französisch wäre sehr anstrengend geworden.
Ich habe einen Macaron und einen Baguette Kurs gemacht.
Die Lehrer vermitteln ihr Wissen mit viel Spaß und Charme und danach kann wirklich jeder Macarons oder Baguette backen.
Ach ja, für größere Amibitionen gibt es auch Ferrandi, dort kann man in einem halben Jahr die französische Küche kennenlernen.


Ich bin ja ein absoluter Frischluftfan, und ich brauche auch in einer Stadt die Möglichkeit, Zeit draußen in der Natur zu verbringen.
Nun ist Februar nicht wirklich die Zeit für Sonnenbaden und ausgedehnte Picknics und Spaziergänge,
aber wenn es das Wetter zulässt verbringe ich Zeit im Garten der Tuilerien.
Dort gibt es nette Sitzgelegenheiten und es ist recht ruhig.

Eine Empfehlung von La Cuisine war der Kochbuchladen Librairie Gourmande
wir sammeln ja Kochbücher und haben wohl schon über 800 Stück, aber hier wurden wir immer noch fündig.
Ich kann es nicht erwarten, meine neuen Schätze zu durchschmökern und die Rezepte auszuprobieren...

An Regentagen kann man in Paris tolle Spaziergänge durch überdachte Passagen machen, quasi die Shopping Malls des 19. Jahrhunderts.
wir haben folgende Passagen besucht und waren wirklich begeistert von den tollen Läden.
Galerie Vivienne 
Passage Choiseul
Passage des Panoramas
Passage de Jouffray
Passage Verdeau
In dieser letzten Passage gibt es einen wundervollen Schmuckladen, 26. Passage, Link und Bild Schmuck folgen.



Ach ja, die Restaurants in Paris - seufz.
Irgendwie ist hier alles besser, das Essen, der Service, die Deko...
Hier meine diesjährigen Highlights, warum kann ich die nicht mit nach Hause nehmen?
(das ist der running gag bei uns: wenn das Essen sehr gut war, frage ich meinen Mann mit großen Augenaufschlag ob ich den Koch / die Köchin nach Hause mitnehmen darf)

Also mein Lieblingsresto ist wohl für immer Tricotin,
der Chinese für die gedämpften Sachen, jiammi!
Das Lokal hat absoluten Kantinen-Charme ist zu den Hauptessenszeiten gestopft voll.
Die Verständigung funktioniert für Nicht-Chinesen oder Nicht-Franzosen am besten über Zeigen (auf Instagram haben Leute die besten Gerichte dort gepostet) oder man merkt sich die Nummer (steht auch auf dem Kassenzettel) und bestellt beim nächsten Mal einfach das Gleiche...
Ach ja, am Schluss immer einen "Sake" bestellen. Das ist hier ein leckerer Rosenschnaps in einem interessanten Glas...

Aber auch die Pates vivantes haben es mir angetan.
Wir gehen immer in die Rue de Turbigo.
Man kann nur telefonisch vorbestellen, also ich nicht, weil auf Französische telefonieren, das klappt (noch) nicht.
Also muss man früh da sein. Der Laden ist immer gerammelt voll.
Der Service ist hier auch speziell, am besten sitzt man in der Nähe der Service Station, um sich selbst mit Besteck und Servietten auszustatten.
Die Spezialität: die lebendigen Nudeln, die vor unseren Augen per Hand hergestellt werden.
Leider ändert sich hier die Karte, darum klappt mein Trick mit dem Nummern-merken hier nicht.
Ach ja, wenn Ihr gerne Nudelsuppe essen wollt, nehmt Lätzchen mit, große, so wie wir.
Für ein romantisches Date ist diese Lokal also auch nicht geeignet.

Wer abgefahren japanisch essen will, soll es gerne mal hier probieren: Sous les Cerisiers
hier hatten wir wohl dieses Mal unseren schönsten Abend in Paris. Sehr klein und für meine Begriffe romantisch.
Das Essen kommt in 6 Gängen, wenn man das Menü bestellt, am besten mit Tee- oder der Sake-Begleitung.
Das Essen ist eine Hommage an die japanische Küche mit französischen Anklängen.
Sehr spannend, die Getränke passen wirklich sehr gut.
Sehr schön für Stil-Fanatiker: die Sake Gefäße!
Ach ja, ca .3 Stunden für das Mahl einrechnen.

L'epicuriste war für uns eine Überraschung. Genau gegenüber unseres Hotels, von außen eher unscheinbar, bietet es wirklich tolle französische Küche.

Ich brauche Paris, um mein Luxusbedürfnis zu stillen.
Dann fahre ich in die Rue du Faubourg Sainte Honoré und bummele.
Und in einen Laden gehe ich rein und kaufe was...
Sehr schön sind Hérmes und Gucci, ich liebe ja Tücher und dort gibt es für mich die Schönsten.
Dieses Jahr hatte ich vorab im Online shop von Gucci schon dieses Tuch gesehen und war ihm sofort verfallen.
Irgendwie hat das Shopping in der Roue du Faubourg für mich so ein "Breakfast at Tiffanys" Moment, da ich mir dort eigentlich nichts leisten kann. Aber die Tücher sind so eine Art Kapitalanlage, eine sehr schöne Kapitalanlage.
Ach ja, und weils ja dann auch schon egal ist, gehe ich ins La Durée und gönne mir einen Tee und vielleicht ein Süppchen.
Dieses Jahr haben wir sogar dort gefrühstückt, das war sehr reichlich und super lecker!!

Was bisher fehlt, sind kulturelle Veranstaltungen. Das liegt an unseren fehlenden Französisch Kenntnissen.
Der Besuch letztes Jahr in Rungis hat mich doch sehr verschreckt: ich habe kein Wort verstanden...
und das nach all den Jahren Französisch lernen.
Mal sehen, ob wir nächstes Mal die Oper besuchen - italienisch versteh ich auch nicht gut:-)





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