Mittwoch, 25. März 2015

Deprimierender Lesestoff

Ich liebe Bücher und ich liiiebe Hörbücher - die sind immer dann zugänglich, wenn ich nicht lesen sondern nur hören kann.
Ich bin absolut süchtig, beim Spazierengehen, beim Bügeln, Aufräumen, Kochen, Autofahren muss ein Hörbuch her.
Und wenn ich krank bin, dann habe ich oft keine Kraft zu lesen, brauche aber Ablenkung und Einschlafhilfe.
Erste Wahl an diesem doofen kranken Wochenende war
Zwetschgendatschikomplott
von Rita Falk, gelesen von Christian Tramitz.
Darum kann ich die Bücher nur hören, nicht lesen, ich sehe immer Christian Tramitz vor mir...
Wichtig ist, die Reihenfolge der Krimis einzuhalten, denn der Krimi ist nur die Verpackung für die Geschichte vom Eberhofer Franz, der in Niederkaltenkirchen im Saustall wohnt und Polizist ist.
Lustig leicht, hat für mich schon Kultstatus.

Als ich damit fertig war, gings weiter mit
Der Übergang
ich lese / höre gern mal Sience Fiction, für mich ist die Buchreihe des Jahrzehnts "The Hunger Games", dachte also, Kurzbeschreibung klingt gut, also her damit.
Äh ja, schlechte Entscheidung. Da ich noch nicht fertig bin mit dem Schinken (10 CDs...)
kann ich nur ein Zwischenfazit ziehen:
Sehr langatmig, total geklaut (eine Mischung aus I am Legend und The Village - das Dorf)
Man weiß eigentlich von Anfang an, was passiert.
Die Personen sind sehr eindimensional, nicht überzeugend.
Außerdem ist es deprimierend... eine Welt, die kaum mehr etwas von der Welt vor 100 Jahren weiß...
Außerdem noch esoterisch angehaucht...eindeutig geschrieben, um verfilmt zu werden,
scheint mein neues Hasswerk zu werden.
Aber- ich hörs mir jetzt zu Ende an, auch wenn ich mir den 2. Teil sparen werde.

Parallel höre ich gerade
Ullyses
Ich hatte etwas Angst davor - das unlesbare Werk von James Joyce...
Aber, die Hörspielfassung ist super. Die Stimmung kommt wunderbar rüber, durch die verschiedenen Sprecher kann man dem Text recht gut folgen.
Allerdings muss man sich sehr konzentrieren, spazieren geht gerade noch nebenher...
Daher habe ich damit während meiner Krankheitsphase damit ausgesetzt.

Ich freue mich überigens immer über ausgefallene Tipps, denn langsam tu ich mir schwer, Bücher oder Hörbücher zu finden, die mich interessieren.
Die meisten Geschichten wurden schon erzählt.
Darum finde ich Bücher wie die Harry Potter Reihe oder Hunger Games so außergewöhnlich,
sie erfinden eine neue Welt ohne abzudriften.
Ich liebe Krimis, aber die Ami-Krimis mit ihren Psychopaten gehen mir auf den Nerv.
Elisabeth George hat mir früher besser gefallen

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